Kaffee anzudrücken oder zu tampen ist ein wichtiger Bestandteil für einen guten Espresso. Du tampst deinen Kaffee aus zwei Gründen – beide beeinflussen die Qualität der Extraktion und damit auch den Geschmack deines Espressos.
Platz, um Druck aufzubauen
Tampen ist notwendig, um einen kleinen Raum zwischen dem Kaffeepuck und der Brühgruppe zu schaffen. Dieser Raum ermöglicht es dem heißen Wasser aus deiner Espressomaschine, Druck aufzubauen. Mit einem Druck von 9–11 Bar presst die Espressomaschine das Wasser durch den Kaffee – die eigentliche Extraktion.
Von lockerem Kaffee zu einem kompakten Puck
Der zweite Grund fürs Tampen ist, aus dem losen Kaffeemehl einen kompakten Puck zu machen. Ziel ist es, dass das Wasser möglichst gleichmäßig durch den Kaffee fließt. Wenn du deinen Kaffee nicht oder nicht ausreichend tampst, sucht sich das Wasser den Weg des geringsten Widerstands. Dadurch entstehen kleine Kanäle im Kaffeepuck – das nennt man auch Channeling. Das Ergebnis ist ein dünner Espresso mit oft saurem Geschmack. Also definitiv nicht das, was du möchtest!
Verwende einen Tamper
Wenn du eine Espressomaschine besitzt, kennst du wahrscheinlich bereits einen Tamper. Ein Tamper ist das Barista-Zubehör, mit dem du gemahlenen Kaffee im Siebträger andrückst.
Es gibt verschiedene Arten von Tampers. Ein klassischer Tamper ist die Variante, die fast jeder kennt: bestehend aus einem Griff und einer schweren Edelstahl-Unterseite. Ein Tamper Flach ist eine Alternative, die dabei helfen kann, deinen Kaffee gleichmäßiger anzudrücken. Neugierig auf die Unterschiede? Dann lies unseren Blog über Tamper Flach vs. klassischer Tamper.
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